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Der Oberweseler
Oelsberg liegt nördlich von Oberwesel in der Rheinbiegung,
als reine Südlage. So ist das Kleinklima des Oelsbergs
geprägt durch die große Wasserfläche des Stromes,
der einen Ausgleich zwischen starker Kälte und trockener
Hitze schafft.
Aber auch die Lichtreflektion der Wasserfläche schafft eine
besondere klimatische Gegebenheit. Die Bodenstruktur des Oelsbergs
besteht, wie für den Mittelrhein prägend, aus Schiefer.
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hat der Rhein über Jahr-millionen Löß-Lehme angeschwemmt,
die sich mit dem Gestein vermischten. Die größte Besonderheit
liegt jedoch in seiner Geologie. Im Oelsberg endet eine
Bodenverwerfung, die sich quer durch Europa bis an den Rhein zieht
und Bund-sandstein in die oberen Bodenschichten gebracht hat. |
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Dieses
Zusammenspiel von Bodenstruktur und Mikroklima bringt Weine mit
einem einzigartigen und unverwechselbaren Aromenspiel hervor. So
dominieren exotische Fruchtaromen und feine Gewürznoten, welche
dem Wein einen verspielten und verschwenderischen Charakter verleihen.
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| DER
BERNSTEIN
In einem
Seitental des Rheins liegt der Engehöller Bernstein. Durch
die leichte Wölbung des Tales entsteht ein kleines Amphitheater,
welches für das besondere Kleinklima verantwortlich ist.
Die hohen Berggipfel schützen den Bernstein vor
starken Winden und in dem Amphitheater staut sich
die Hitze. Die Ausrichtung bewirkt eine sehr lange Sonneneinstrahlung
von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.
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Die geologische
Bodenformation besteht ausschließlich aus braun- grauem Schiefer
des Unterdevon, der vor etwa 340 Millionen Jahren entstand. Der
extrem hohe Steinanteil begünstigt die Energie-aufnahme der
Sonnestrahlen und sorgt so für einen guten Ausgleich der Tages-
und Nachttemperaturen. |
So
zeichnet sich der Bernstein durch eine lange und gleichmäßige
Vegetations-periode aus. Er erbringt ausdrucksvolle Weine, die nach
weißem Pfirsich schmecken und voller mineralischer Aromen
vom verwitterten Schiefer sind.
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| DER
GOLDEMUND
Der Goldemund
liegt in der Engehöll, einem Seitental des Rheines. Er schließt
sich direkt an den Bernstein an und ist ca. 1,5- 2
Km vom Rhein entfernt, am Südhang gelegen. An dieser Stelle
ist das Tal weiter , offener und etwas flacher.
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So entsteht
ein gemäßigtes Kleinklima mit sehr langsame Reifebedingungen.
Der Schieferboden des Goldemunds ist mit Grauwacken
durchsetzt d.h. in dünnen Schichten ist Quarzit eingelagert.
Zusätzlich
ist er sehr feinerdereich und mit hohem Lehmanteil versehen.
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| Das
erhöht die Wasserkapazität und ermöglicht noch sehr
gute Assimilationsleistungen in heißen Trockenperioden des
Sommers. So entstehen sehr fruchtbetonte, frische Weine mit viel
Kraft und Fülle |